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MSC PUMA Kuppenheim

Neues und altes über Vladimir Sosnitski

 

2010

Jubiläumsjahr 2010

Natürlich durfte im Jubiläumsjahr 2010 der einstige Star des MSC Puma und heute unumsttritten der Star des europäischen Motoballs nicht fehlen. Als Dank für die erfolgreiche Zeit in Kuppenheim (1998-2001) und danach bis heute in mehreren Treffen auf nationaler- und internationaler Ebene, hatte der MSC Puma ihn und seine Familie an den Jubiläumstagen - Pfingsten - eingeladen, der er auch gerne gefolgt ist. An drei Spielen hat er die Motoball-Stiefel geschnürt und dem Publikum begeisternden Motoball gezeigt.

 

 

 

A.Misik, Vladi u. Frau Anja Vladimir-Gastspieler beim MSC Puma Vladi mit Sohn Aleksi und Frank Schmitt

 

Thomas Schmitt u. Vladi Sohn Vladimir, geb. 26.08.2010 Holger Schmitt und Vladi

2009

Meisterehrung im Schützenhaus

Überraschungsgast bei der Meisterehrung des MSC Puma am 07.02.09 Im Schützenhaus Kuppenheim war der ehemalige Puma Spieler Vladimir Sosnitski (1998-2001, 475 Tore!!) der zur Zeit in Deutschland weilte und es sich nicht nehmen ließ,  seinen ehemaligen "Zöglingen" zur Meisterschaft zu gratulieren.

2008

Neben Motoball hat Vladi auch noch andere "Hobbys"

 

2007

Sonntag, 11.03.2007

MSC Puma - Metalurg Vidnoe  2:2

Konnten die Pumas vor über 400 Zuschauern dem russischen Meister wirklich ein unentschieden abtrotzen? In Wirklichkeit natürlich nein, wegen Verletzung, Krankheit und Urlaub mussten die Pumas auf drei Spieler verzichten und haben sich dafür mit fremden Federn geschmückt. Besonderen Dank geht daher an Andreas Misik und seinen Club Ubstadt-Weiher, der spontan in die Bresche gesprungen ist. Unerwartete Schützenhilfe bekamen die Kuppenheimer noch vom russischen Trainer Andrej Pavlov, der grosszügig und anerkennenswert seinen Star Vladimir Sosnitski für die Puma Mannschaft frei stellte. So wurden Erinnerungen wach an die Spiele der Jahrtausendwende, als Sosnitski vier Jahre äusserst erfolgreich für die Schwarz-Gelben spielte.

Mit Sosnitski, Misik und den Schmitts Frank und Holger hatten die Pumas nun Feld- und Chancenvorteile gegen den "dezimierten" russischen Meister; die Sosnitskis fallen in Russland auch nicht vom Himmel. Neben den "alten" Genadij Miz und Roman Krivsnlenko haben die Russen ein enormes Potential an talentierten Nachwuchsspielern. Allerdings musste die Puma Auswahlmannschaft immer einem Rückstand hinterher laufen. Den hochverdienten Ausgleichstreffer erzielte Andreas Misik, der sich sehr gut in die Mannschaft einpasste, kurz vor Spielende. Vladimir Sosnitski konnte nur einmal seinen Kollegen überwinden. Überhaupt war der Schlussmann von Metalurg Vidnoe der beste Mann auf dem Platz und brachte die Kuppenheimer Stürmer fast zur Verzweiflung. Frank Schmitt schonte ausserdem den russischen Torhüter bei einem Elfmeter. Er schoss "freundschaftlich" neben das Tor!

 

 

 

 

 

2006

Auszug aus den Seelzer Motoball News 03.06 v. Horst Leonhardt

Vladimir gratuliert Frank Schmitt für 750 Tore !

Russischer Meister zähmte Pumas (19.03.06)

MSC Puma - Metallurg Vidnoe/Moskau  1:4

Eine Nummer zu gross war der russische Meister für die Pumas. Ohne sich voll ausgeben zu müssen beherrschten die Profis um Vladimir Sosnitski die Gastgeber, bei denen - ausser den Torleuten - keiner seine Normalform erreichte. Der Torwart der Russen wurde nicht einmal gefordert, ein ungewohntes Bild bei der Kuppenheimer Torfabrik. Zugegeben, die russische Abwehr stand sehr gut, die wenigen Chancen wurden aber zum Teil kläglich vergeben. Dreh- und Angelpunkt bei Metallurg war wie nicht anders zu erwarten Vladimir Sosnitski. Drei Tore erzielte er selbst, mehrere Möglichkeiten hatte er auf dem Fuss, er machte es aber gnädig mit seinen ehemaligen Mannschaftskameraden. Den Ehrentreffer erzielte Stefan Theuermann zum 1:3 Zwischenstand.

2004

MSC Puma am Pfingstmontag 2004 gegen Deutsche National-Mannschaft

 

 

MOTOBALL National – Mannschaft unterliegt dem MSC „Vladi“ Kuppenheim

Burger – Team liess sich vorführen

( JR ) Den Pfingstmontag wird sich der Nationaltrainer Rolf Burger (Au am Rhein) im Testspiel gegen den MSC Puma Kuppenheim anders vorgestellt haben, denn seine Schützlinge mussten gegen die Pumas – verstärkt durch den russischen Ausnahmespieler Vladimir Sosnitski – eine Lektion in Sachen Motoball hinnehmen.  

Sosnitski, der vier Jahre in Kuppenheim spielte ( 1998 – 2001 ), war der überragende Mann an diesem Nachmittag und schoss nach belieben vier der sechs Tore.

Die deutsche Mannschaft fand nie zu ihrem Spiel, im Gegensatz zu den bisherigen Testspielen. Da nur noch ein Spiel am Donnerstag (Fronleichnam) 10. Juni beim 1.MSC Mörsch stattfindet hat es der Trainer schwer seine Schützlinge wieder aufzurichten, zumal nach dieser Niederlage einige Unruhe in die Mannschaft gekommen ist.  

Über 1000 Zuschauer sahen einen spielfreudigen und lockeren Gastspieler aus Russland, der mit seinen jungen Kollegen jederzeit das Spiel im Griff hatte und auch das Tempo bestimmte.  Im 1. Viertel nutzte Sosnitski nach fünf Minuten eine lange Vorlage über die Mittellinie von Ali Topkaya, zog davon und liess Jens Kehrer im Tor mit einem strammen Schuss keine Chance In der 14. Minute hatte Sosnitski mit einem 16 – Meter – Freistoss Glück, das dieser abgefälscht zum 2 : 0 in den Maschen landete.

Im 2. Viertel kam das Burger – Team besser zurecht und konnte diesen Abschnitt zu Null gestalten. Eine brenzliche Situation gab es nur in der 33. Minute, als sich Kehrer des Balles ausserhalb des Torwartkreises bemächtigte, was bekanntlich zu einem Strafstoss führt.  Zur Ausführung trat Nationalspieler Holger Schmitt an, doch konnte Kehrer den strammen Schuss abwehren. Ein Torerfolg hätte sowieso nicht anerkannt werden können, da der Spieler durch den Torwartkreis gefahren war, was zu einem 16 – Meter Freistoss auf der anderen Seite zur Folge hatte.

Zu Beginn des 3. Viertels schlug Sosnitski abermals zu, als er vom Anstosspunkt weg auf der linken Seite fast bis zur Grundlinie fuhr und aus sehr spitzen Winkel abzog und der Ball im langen Torwinkel zum 3 : 0 zappelte. Vier Minuten später zog er aus ca. 18 Metern ab und der Ball landete halbhoch neben dem Pfosten in den Maschen, ohne das Kehrer einen Hauch der Möglichkeit zum abwehren hatte. Mit zunehmender Spielzeit wurde – teils aus Frust, Unvermögen und fehlendes Glück – das Spiel kampfbetonter, sodass das Schiedsrichtergespann Holger Haller / Rainer Schäfer regulierent eingreifen musste und die Hitzköpfe zur Abkühlung ins Fahrerlager schickten.

Im letzten Durchgang kam Holger Schmitt (62.) doch noch zu seinem Torerfolg, denn ein verdeckter Schuss landete hinter dem eingewechselten Torhüter Wolfgang Peukert im Netz. In dieser Phase des Spieles klebte den deutschen Spielern noch mehr das Schusspech an den Stiefeln, denn entweder scheiterten sie an Pfosten oder Latte oder der eingewechselte Nachwuchstorwart Mathias Berlinghof  - er kam für den Nationaltorwart Thomas Scheffler - machte alle Bemühungen zunichte.

Den Schlusspunkt in dieser spannenden Auseinandersetzung setzte Jungspieler Ali Topkaya, der einen von Sosnitski geschossenen und von Peukert abgewehrten Schuss vor die Füsse bekam und den Ball volley zum 6 : 0 im Tor unterbrachte.

 

Vladimir Sosnitski

ist über Pfingsten 2004 zu Gast beim MSC Puma Kuppenheim.

Auch in diesem Jahr war es möglich, für den zur Zeit wohl weltbesten Motoballspieler eine Freigabe für Freundschaftsspiele mit dem MSC Puma anlässlich des Motorsportfestes an Pfingsten zu erhalten. Bedenkt man welch hohen Stellenwert der Motoball in Russland und der Ukraine hat, (Sosnitski ist in beiden Ligen als Profi unter Vertrag) ist die Freigabe für seinen ehemaligen Club mehr als nur eine Anerkennung.

Natürlich kann er am Pfingstsonntag seine früheren Mitspieler im Meisterschaftsspiel gegen den Rekordmeister Taifun Mörsch nur moralisch unterstützen. Aber am Pfingstmontag, wenn die Deutsche Nationalmannschaft im Stadion des MSC Puma auftritt, wird er im Trikot der Kuppenheimer nicht mehr zu bremsen sein. Frank Schmitt und Torsten Schwarz wird er zwar als Gegner haben, aber mit Holger und Thomas Schmitt hat er immer noch zwei der besten deutschen Motoballer auf seiner Seite. Und wer sich noch erinnern kann: Die Deutsch-Nationalen haben sich in früheren Testspielen schon mehrmals an ihm die Zähne ausgebissen!

Zum Abschluss des Festes am Pfingstdienstag wird es dann zu einem Galaspiel kommen. Da werden auf der einen Seite die Schmitt Brüder eine Auswahl um Vladimir testen. Hier geht es nicht direkt um Sieg oder Niederlage, sondern um ein schönes, spannendes Motoballspiel mit allem was das Herz begehrt und das alles noch zum Nulltarif. 

Motoball-Lehrstunde für die National-Mannschaft

31.05.2004

Ali Topkaja  - der kleine Vladi Kritisch beäugt Sosnitski Frank Schmitt (5)
 

Fernsehen interviewt Sosnitski

2003

Der absolute Höhepunkt des Motorsportfestes 2003 ist der Besuch des Motoball-Stars Vladimir Sosnitski aus Russland und die grosszügige Freistellung seines Clubs Vidnoe/Moskau für Spiele mit seinem ehemaligen Club Puma Kuppenheim.

Europa-Auswahl v.l.: Kenny Houben; Ingo Kuhn (Mech.); Stefan Theuermann; Michael Dalmasso; Vladimir Sosnitski; Joachim Knosala (Manager) Olivier Bongeot; Ali Topkaja; Frank Schmitt (Mech.)

Grossartiger Festabschluss

Zum Festausklang am Pfingstdienstag spielte eine hochmotivierte europäische Auswahlmannschaft gegen die Pumas. Die brütende Hitze schien den Stars um Vladimir Sosnitski und Olivier Bongeot weniger auszumachen als den schon etwas müde und unkonzentriert wirkenden Kuppenheimer Motoballer. Auch die übrigen Auswahlspieler Kenny Houben (MBV Budel/NL), Stefan Theuermann und Ali Topkaja und vor allem Torwart Michael Dalmasso wuchsen über sich hinaus und brachten die Pumas fast zur Verzweiflung. Selbst aus einem längeren reparaturbedingten Ausfall von Olivier Bongeot konnten die Pumas kein Kapital gegen den "Kindergarten" um Vladimir (so nannte er scherzhaft seine jugendlichen Mitspieler) schlagen. Das Ergebnis von 8:4 für die Internationalen ist zwar zweitrangig, aber einige Pumas liessen die Köpfe schon hängen. Für die rund 500 Zuschauer war es aber ein unterhaltsamer Abend mit vielen packenden Duellen und schönen Toren. Die Tore für die Auswahlmannschaft erzielte natürlich deren bester Akteur Vladimir Sosnitski (5); Olivier Bongeot sowie die Puma-Europäer Theuermann (Österreich) und Topkaja (Türkei). Für Kuppenheim waren Torsten Schwarz (2) sowie Holger- und Thomas Schmitt erfolgreich.

Vor dem Spiel dankte der MSC Puma Vladimir Sosnitski für seinen Besuch anlässlich des Motorsportfestes und der Vors. Paul Geuer überreichte ihm ein Erinnerungsgeschenk. Dank der guten Beziehungen zu seinem Heimatclub Vidnoe, der eigene Interessen zurückstellte, war es sogar möglich eine Freigabe für die Spiele zu bekommen. Dank galt auch den Sponsoren, die die Reisekosten übernahmen und der gesamten Motoballfamilie Schmitt, bei der sich Vladimir schon wie zu Hause fühlt.

2002

Vladimir brillierte nochmals zum Abschied

MSC Puma – Nationalmannschaft 8:4

Es war wirklich ein Abschied, der den meisten der 700 Zuschauer ans Herz ging und nicht wenige sah man sich die Tränen aus den Augen wischen.

Vladimir Sosnitski war extra aus dem fernen Moskau angereist um sich von seinem geliebten MSC Puma und seinen Freunden und Fans in Deutschland zu verabschieden. In seiner Laudatio erinnerte der Stadionsprecher und Sportleiter der Kuppenheimer, Claus-Peter Rüdiger, an die erfolgreichen vier Jahre mit einem der weltbesten Motoballspieler im Trikot des MSC Puma. Mit 475 Tore in vier Jahren wurde die Messlatte von Sosnitski so hoch gesetzt, dass sie vermutlich nie mehr erreicht werden kann; es sei denn, es kommt zum angedeuteten Wiedersehen in ein paar Jahren. Die freundliche, zugängliche Art, niemals arrogant oder unhöflich, machte ihn über den MSC Puma hinaus sehr beliebt. Verständlich zeigte sich der Stadionsprecher auch über die Neider in den gegnerischen Clubs, war doch Sosnitski an den bitteren Klatschen meist massgeblich beteiligt. Dass aber ein Ausnahmespieler nur in einer guten Mannschaft brillieren kann beweist die Tatsache, dass der Erfolg nicht allein auf ihn abgestellt war; der Beweis hierfür ist die Halbzeitmeisterschaft in diesem Jahr ohne Sosnitski.

Liga-Leiter und Vertreter des ADAC/DMSB, Karl Vögele, verabschiedete Sosnitski mit einem Präsent und erinnerte in seinen Worten u.a. an die Bereicherung des deutschen Motoballs durch seine exzellente Art Motoball zu spielen.

Vladimir Sosnitski bedankte sich in gutem deutsch bei seinen Fans und ganz besonders beim MSC Puma Kuppenheim. Seine Schlussworte: Ich komme wieder waren deutlich zu hören und wurden vom Publikum mit brausendem Beifall quittiert!

Auch der Familie Reinhard Schmitt mit den drei Motoballsöhnen dankte der MSC Puma ganz besonders mit einem Präsent. In all den Jahren war die Familie Schmitt praktisch die Ersatzfamilie für Vladimir und Mutter Christa umsorgte ihn liebevoll wie ihre eigenen Kinder.

Nach der ganzen Zeremonie wurde dann auch "noch" Motoball gespielt.

Wie kaum anders zu erwarten, stand die Nationalmannschaft auf verlorenem Posten gegen den MSC Puma mit Sosnitski. Zudem spielten immer zwei der Schmitt-Brüder bei Kuppenheim, was die Auswahlmannschaft noch weiter schwächte. Und das Spiel begann, wie man es aus vergangenen Tagen mit Sosnitski fast gewöhnt war: 1:0 durch Sosnitski fast vom Anspiel weg. Wolfgang Fröhlich, stärkster Spieler der Nationalen konnte seine Mannschaft mit zwei Toren nur einmal in Führung bringen. Danach war es aus mit der Herrlichkeit der Nationalmannschaft. Thomas Schmitt, zur Zeit in Bestform, erzielte in der 25. Minute den 2:2 Ausgleich. Mit zwei 16m fast aus dem Stand (einen links, den anderen rechts in den Winkel) sorgte Vladimir Sosnitski für Stimmung im Stadion und eine gewisse Vorentscheidung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam die Auswahlmannschaft durch Holger Schmitt nochmals auf 4:3 heran; im dritten Viertel wurde dann die Nationalmannschaft "abgeschossen". Thomas Schmitt (2), Holger Schmitt (wechselte nach der Halbzeit zu den Pumas) und Sosnitski erhöhten auf 8:3.

Im letzten Viertel hielt sich Sosnitski merklich zurück, den letzten Treffer erzielte Thomas Schmitt, diesmal im Trikot der Nat. Mannschaft zum 8:4 Endstand. Trotz des hohen Ergebnisses überzeugten in beiden Mannschaften die Torhüter: In Kuppenheim Senkel und Biedermann (je eine Halbzeit), bei der Nationalmannschaft W. Peukert (Malsch). Mehr als zufrieden dürfte der Nationaltrainer auch mit den Leistungen der Schmitt Brüder gewesen sein, ob auf Seiten des MSC Puma oder in der Nat. Mannschaft.

Die abschliessende Ehrenrunde wurde zu einer Triumpffahrt für den scheidenden russischen Nationalspieler. Mit stehenden Ovationen wurde er nach einem begeisterndem Spiel vorläufig verabschiedet.

Bilder vom Abschied

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Fronleichnam 18.oo Uhr in Kuppenheim

Abschiedsspiel für Vladimir Sosnitski

MSC Puma Kuppenheim – Deutsche Nationalmannschaft

Eine Abschiedsgala wird es am Feiertag Fronleichnam um 18 Uhr im Motoballstadion des MSC Puma Kuppenheim geben. Vladimir Sosnitski, von 1998 bis Ende letzten Jahres in Diensten der Pumas reist extra aus Russland an um sich von seinem Publikum und dem MSC Puma zu verabschieden. Auf Grund einer Verletzung im letzten Spiel des vergangenen Jahres konnte das Abschiedsspiel zum Saisonende nicht mehr organisiert werden und wird nunmehr nachgeholt. Gegner wird die Deutsche Motoball-Nationalmannschaft sein, für die dieses Spiel mehr als ein Test für die bevorstehenden Europameisterschaftsspiele in der Ukraine sein wird.

Vladimir Sosnitski wurde nicht zu Unrecht von der Presse als "Pele" des Motoballs bezeichnet. Er kam bereits mit 13 Jahren in die Motoballschule von Metallurg Vidnoe, wo bereits sein älterer Bruder als Torwart in der Ausbildung war. Mit 16 Jahren schaffte er schon den Sprung in die Nationalmannschaft und liebäugelte schon damals mit einem Vertrag im Westen bei seinem Wunschverein, dem MSC Puma Kuppenheim. 1997, das neue Stadion mit dem neuartigen Asphaltbelag war gerade fertig, wurde auf Initiative von Sosnitski die Weichen für ein Gastjahr beim MSC Puma gestellt. Der russische Nationalspieler galt als asphalterfahren und sollte die junge Kuppenheimer Mannschaft in eine neue Empoche führen. Die Verpflichtung von Sosnitski war ein Volltreffer! Gleich im ersten Jahr wurden die Gegner geschockt; die Südmeisterschaft ging – wie in den darauffolgenden drei Jahren – souverän nach Kuppenheim. Auch die Deutsche Meisterschaft führte unter seiner Regie nur über Kuppenheim: 1998 und 1999 ging der Titel nach Kuppenheim, 2000 die Vizemeisterschaft und im vergangenen Jahr scheiterte der sicher geglaubte Einzug ins Endspiel an seiner Verletzung. 475 Tore erzielte er in den 119 Spielen für den MSC Puma, was ein einmaliger Rekord in der Geschichte des Motoballs sein dürfte.

Aus dem ursprünglich für ein Jahr geplanten Gastspiel wurden vier Jahre, die nicht nur für den MSC Puma Kuppenheim ein Geschenk waren. Auch der Motoball in ganz Deutschland profitierte von diesem Ausnahmespieler. Natürlich sahen das die Gegner mit einem weinenden und lachenden Auge: Da der Superspieler, für jeden Zuschauer eine Augenweide, – und auf der anderen Seite die bitteren Klatschen, die auch die Spitzenclubs oft in zweistelliger Höhe hinnehmen mussten. Der Abschied im letzten Jahr kam zwar überraschend, ist jedoch verständlich. Während seiner Zeit in Kuppenheim lebte er nur für seinen "Puma", leugnete aber nie seine Liebe zu seiner Heimat und seinem Heimatverein Metallurg Vidnoe, wo er wieder unter Vertrag ist und seinem geliebten Motoballsport unter Profibedingungen nachgehen kann. Allerdings hat er schon angedeutet, dass er nach Ablauf seines Vertrages gerne wieder nach Kuppenheim zurückkommt, falls ihn der MSC Puma noch will. Und das steht schon heute fest: Der Puma will!

 

Wir informieren durch nachstehenden Original-Bericht des Badischen Tagblatt vom 21.11.2001 über die sportliche Zukunft von  Vladimir Sosnitski und MSC Puma Kuppenheim:

" Pele des Motoballs " verlässt Puma

  Vladimir Sosnitski kehrt zu seinem ukrainischen Heimatverein Vidnoe zurück / 475 Tore in 119 Spielen für Kuppenheim

von BT-Redakteuer Hartmut Metz

Das ist ein Brett mitten ins Gesicht, formuliert Joachim Prestenbach drastisch. Der Trainer von Puma Kuppenheim meint dabei nicht seinen verkündeten Rücktritt, mit dem er die Mitglieder des Motoballvereins aufzuschrecken gedachte. Viel, viel schlimmer: Vladimir Sosnitski verlässt das Team, mit der er viermal in Folge Südmeister wurde. Der russische Ausnahmespieler kehrt zu seinem ukrainischen Heimatverein Metalurg Vidnoe zurück.

Roland Nunn, Puma-Verwaltungs-Mitglied, hatte die Hoffnung noch nicht ganz begraben, den Star ein fünftes Jahr an den MSC zu binden. Vladimir ließ sich ein kleines Hintertürchen offen. Gestern bestätigte aber Sosnitski, der sich zurzeit in Moskau befindet, gegenüber dem BT: Ich werde nächstes Jahr wieder zusammen mit meinem Bruder Alexander in einer Mannschaft spielen. Eine willkommene Verstärkung für Vidnoe, wurde der Verein doch nach 13 Titelgewinnen in der abgelaufenen Saison nur Vizemeister. Dies bedeutete einen finanziellen Einschnitt für Sosnitskis Bruder, da die Profis in der aus Russland, Weißrussland und Ukraine zusammengesetzten ersten Liga nur bei Siegen ein Salär einstreichen.

Deutschland hat mir gut gefallen, erklärt   Vladimir   Sosnitski,  künftig möchte er aber wieder nur für seinen Sport leben. Bei Vidnoe wird täglich zweimal trainiert,

zudem kann der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison ( 147 Treffer ) noch in einer Konkurrenzliga zusätzliches Geld verdienen. Der siebenfache Europameister mit Russland gibt zudem künftig für ein rund 1000 Kilometer von Vidnoe entferntes Team in der Nähe von Donetzk Gas. Sosnitski ist zwar durch und durch erfolgsorientiert ( Ich will alle Titel gewinnen) die Enttäuschung, heuer mit Puma das Finale verpasst zu haben, gab für den 25-jährigen aber nicht den Ausschlag für den Wechsel. Er bekommt eine Wohnung gestellt und erhält einen langfristigen Vertrag. Wir können ihm nicht böse sein, wenn Vladimir diese Offerte akzeptiert, weiß Nunn, dass dies selbst Kuppenheimer Möglichkeiten übersteigt.

Der Russe führte die Pumas nach der letzten Meisterschaft 1984 aus der Versenkung. Zwei Endspiel-Erfolge und eine Vizemeisterschaft stehen unter seiner Ära zu Buche. In 119 Spielen erzielte der " Pele des Motoballs ", der bereits mit 16 sein Nationalmannschaftsdebüt feierte, 475 Treffer! Nur ein Erfolg fehlte ihm damit, um exakt auf einen Durchschnitt von vier Toren pro Erstliga-Partie zu kommen. Das gabs im Motoball noch nie - und ich bin schon 35 Jahre dabei, betont Nunn.

Diese Unmenge von Toren schoss er außerdem zusätzlich, betont Prestenbach, dass die drei

Kuppenheimer Nationalspieler Frank ( 452 Tore in 342 Spielen ), Holger und Thomas ( jeweils etwa einen Treffer pro Partie ) nicht unter bloßem Eigensinn des auch defensivstarken Sosnitski zu leiden hatten.

Da der Transfermarkt , der im Dezember schließt, nicht viel hergibt - die meisten Spieler sind bei ihren Stammvereinen verwurzelt - , bleibt dem MSC Puma gar nichts anderes übrig, als auf die vorhandenen Akteure zu setzen. Mit den Gebrüdern Schmitt, Patrick Altmann sowie den Torhütern Thomas Senkel und Thomas Biedermann ist genügend Substanz vorhanden, um weiter an der Spitze mitzumischen. Es darf sich nur keiner verletzen, wissen Nunn wie Prestenbach, dass die jungen Spieler aus der zweiten Reihe wie Stefan Theuermann oder der als großes Talent geltende 15-jährige Ali Topkaja noch nicht weit genug sind.

Wenigstens der Trainer gab jetzt in dieser schwierigen Phase Entwarnung. Ich wollte die Mitglieder nur aufrütteln. Ich kann nicht auch noch die Ersatzteilbeschaffung organisieren und als Monteur arbeiten, gedenkt der dreifache Familienvater sein Engagement zurückzuschrauben. Sein Amt als Coach behält der 35-jährige Prestenbach aber.

 

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Unser Dank gebührt ihm !

Vladimir Sosnitski kam 1997 mit uns in Kontakt. Bei einem Kurzbesuch im  Okt. 1997 wurden die Weichen für ein Gastjahr beim MSC Puma gestellt. Der Behördenweg war äusserst beschwerlich, wie so oft in Deutschland. Auch beim MSC Puma herrschte anfangs eine gewisse Skepsis ob das alles gut gehen könnte.

Aus diesem einjährigen Gastspiel sind inzwischen vier Jahre erfolgreicher  Zusammenarbeit geworden. Vladimir Sosnitski integrierte sich problemlos in unseren Verein und lebte und kämpfte für seinen MSC PUMA. Obwohl ihm mehrmals verlockende Angebote gemacht wurden, stand er fest und treu zu unserem Verein. Wir haben mit ihm eine so erfolgreiche Zeit erlebt,  die vielleicht erst in ein paar Jahren richtig bewusst wird. Dass die Zeit des Abschieds irgendwann kommen wird, ahnte jeder von uns, nur hätten wir ihn noch gerne mindestens ein Jahr behalten bis unsere Nachwuchsspieler etwas reifer sind.

Neben seinem geliebten Motoball und seiner Treue zu PUMA hat er nie seine Liebe zu seiner Heimat Russland/Ukraine, seinem Heimatverein Metalurg Vidnoe und seiner Familie in Frage gestellt. Unsere Gegner werden ihm nicht nachtrauern, dafür haben wir Verständnis, gibt es doch keinen, der während seiner Zeit nicht mindestens einmal mit einer zweistelligen Niederlage den Platz verlassen musste und Vladimir daran massgeblich beteiligt war.

Wir aber sagen

Danke schön, Vladi

für die schöne Zeit, für die vielen schönen, einmaligen Tore die wir mit ihm erleben durften und wir sind uns sicher, dass es nicht sein letzes Engagement beim MSC PUMA war. Wetten..........

Roland Nunn

MSC PUMA Kuppenheim

09.03.2002

Vladimir verabschiedete sich mit Tränen in den Augen

Als er im letzten Jahr nach Ende der Saison in seine Heimat reiste, hatte der MSC Puma bereits die Weichen für ein weiteres Jahr in Kuppenheim gestellt. Dass Sosnitski sich letztendlich für eine Rückkehr zu seinem Heimatverein Metalurg Vidnoe entschieden hat, dafür musste man schweren Herzens Verständnis haben. 

Eine Reise seines alten/neuen Clubs nach Frankreich am letzten Wochenende nutzte Vladimir Sosnitski zu einem Besuch in Kuppenheim. Verwaltung und Aktive nutzten die Gelegenheit, um sich von ihrem beliebten und geschätzten Ausnahmesportler gebührend zu verabschieden. Ein gesponserter Kameradschaftsabend der Mitglieder Paul Haas, Reinhard Schmitt, Willi Kray und Richard Mungenast (bereitete das vorzügliche Menü) war hierzu eine willkommene Gelegenheit. Der Vorsitzende Paul Geuer liess in seiner Laudatio die vier erfolgreichen Jahre mit Sosnitski noch einmal Revue passieren und dankte Vladimir für diese schöne Zeit. Sosnitski liess - inzwischen in gutem Deutsch- erkennen, dass dieses sicherlich nicht seine letzten Jahre in Kuppenheim waren und er nach Ablauf seines Vertrages in Russland gerne wieder nach Deutschland zurück kommt und zwar nur zum MSC Puma.

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Sichtlich gerührt nimmt Vladimir Sosnitski den Abschiedspokal entgegen. Links der Vorsitzende Paul Geuer, rechts der Mannschaftskapitän Thomas Schmitt.

 

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